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TRAUMA – Entwicklungs- und Schocktrauma verstehen und bewältigen

Belastende Erfahrungen hinterlassen oft Spuren, die unseren Alltag, Beziehungen und unser Körperempfinden beeinflussen können. Sind Traumata nicht integriert, bleibt der Körper in einem Zustand der Alarmbereitschaft und Dysregulation. Das Nervensystem befindet sich in einem dysregulierten Kreislauf, Symptome wie Ängste,  Verspannungen, Schmerzen, Schlaflosigkeit, Unruhe, Bindungsproblematiken, Mühe eigene Grenzen zu leben,  innere Leere, Gedankenkreisen können belasten den Alltag. Ich biete ich Ihnen einen sicheren Rahmen, um diese Erfahrungen behutsam zu betrachten und Schritt für Schritt neue Stabilität zu entwickeln.

 

 

Was versteht man unter einem Trauma?

Trauma beschreibt eine seelische Verletzung, die entsteht, wenn ein Mensch eine Situation erlebt, die überwältigend, bedrohlich oder tief verunsichernd war. Das Nervensystem reagiert darauf häufig mit starken emotionalen oder körperlichen Reaktionen – manchmal auch noch lange nach dem eigentlichen Ereignis.

 

In der Therapie geht es darum, diese Reaktionen zu verstehen, innere Ressourcen zu stärken und Wege zu finden, wieder mehr Sicherheit und Orientierung im Alltag zu erleben.

 

 

Entwicklungs- und Schocktrauma – ein kurzer Überblick

Entwicklungstraumata entstehen häufig über längere Zeiträume – etwa durch belastende familiäre Situationen, emotionale Unsicherheit oder fehlende Unterstützung in prägenden Lebensphasen. Sie können das Selbstwertgefühl, Bindungen und das Gefühl innerer Sicherheit beeinflussen.

Ein Schocktrauma entsteht in der Regel durch ein plötzliches, überwältigendes Ereignis – etwa einen Unfall, Verlust, eine bedrohliche Situation oder eine stark belastende Erfahrung. Oft reagiert der Körper mit Alarm- und Stressmustern, die noch später spürbar sein können.​​

Image by Josep Castells

Mögliche Symptome von Trauma

Trauma kann sich sehr unterschiedlich zeigen. Häufig treten Reaktionen im Gefühl, im Körper, im Denken oder im Verhalten auf:

 

Emotionale Reaktionen

– innere Unruhe, Angst, Übererregung

– Traurigkeit, Rückzug, Leere

– Reizbarkeit, schnelle Überforderung

 

Körperliche Anzeichen

– Schlafprobleme, Anspannung

– Herzrasen, Zittern, Schwindel

– Erschöpfung oder „Abschalten“

 

Gedankliche Auswirkungen

– Konzentrationsschwierigkeiten

– aufdringliche Erinnerungen

– Grübeln, Gefühl von Unwirklichkeit

 

Verhaltensänderungen

– Rückzug, Vermeidung

– erhöhte Wachsamkeit

– Schwierigkeiten, Grenzen zu setzen

 

Diese Reaktionen sind verständliche Folgen belastender Erfahrungen und können sich mit der Zeit verändern oder abklingen.

Wie mein Hintergrund Sie unterstützt

Als Körper- & Atemtherapeutin bringe ich ein tiefes Verständnis dafür mit, wie eng Seele, Geist und Körper miteinander verbunden sind. Atem, Haltung, Muskelspannung und innere Anspannung sind oft unmittelbar mit belastenden oder traumatischen Erfahrungen verbunden.

 

Durch meine Weiterbildung im Bereich Trauma fliesst traumasensibles Wissen, Kenntnisse über das Nervensystem sowie behutsame, stabilisierende Methoden in die Begleitung ein. Dadurch können wir ressourcenorientiert arbeiten – immer mit dem Ziel, mehr innere Sicherheit, Erdung und Selbstwirksamkeit zu fördern.

 

 

Ergänzend zur Psychotherapie

Meine Unterstützung kann eine sinnvolle Begleitung parallel zu einer Psychotherapie sein. Sie kann dabei helfen:

 

  • Stabilität zwischen den Therapiesitzungen zu stärken.

  • Körper- und Atemwahrnehmung zu fördern.

  • mehr Struktur im Alltag zu erreichen.

  • Stress- und Reizreaktionen zu regulieren.

  • Ressourcen aufzubauen, die therapeutische Prozesse erleichtern.

 

 

Themen, die wir in Einzelsitzungen gemeinsam betrachten können:

  • emotionale oder körperliche Reaktionen auf belastende Erfahrungen

  • Gefühle von Unsicherheit, Anspannung oder Überforderung

  • Schwierigkeiten, zur Ruhe zu kommen oder gut zu schlafen

  • Auswirkungen von Entwicklungs- oder Schocktraumata im Alltag

  • Umgang mit Stress, zu wenig Halt oder Erschöpfung

  • Wahrnehmung und Stärkung von Grenzen, Selbstfürsorge und innerer Zentrierung

  • Aufbau stabilisierender Ressourcen für mehr Alltagssicherheit

Meine Art der Begleitung

Ich unterstütze Sie achtsam, wertschätzend und in Ihrem Tempo. Wir arbeiten mit Gespräch, Körperwahrnehmung, Atem und Ressourcen – immer orientiert an dem, was stabilisierend wirkt und Ihnen guttut.

 

Ziel meiner Begleitung: Ihnen Orientierung, Halt und innere Stärke zurückzugeben, sodass wieder mehr Sicherheit, Klarheit und Lebensqualität entstehen kann.

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