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TRAUMASENSIBLE THERAPIE – sanfte Begleitung für Körper, Atem und innere Sicherheit

Was ist traumasensible Therapie?

Traumasensible Therapie ist eine behutsame, körperorientierte Begleitung, die Menschen in ihrer Ganzheit wahrnimmt. Sie verbindet achtsame Körperwahrnehmung, sanfte Atemarbeit und unterstützende Gespräche. Im Mittelpunkt steht das individuelle Tempo. Nichts wird erzwungen, alles darf sich Schritt für Schritt entfalten. Ziel ist es, dem Nervensystem Ruhe zu ermöglichen und dem Körper zu helfen, wieder mehr Sicherheit und Stabilität zu erfahren.

​Wie wirkt traumasensible Therapie?

Die traumasensible Therapie wirkt auf mehreren, sich ergänzenden Ebenen:

  • Körperlich: Sanfte Impulse und achtsames Spüren unterstützen das Lösen von Spannungen und fördern Entspannung.

  • Atem & Nervensystem: Der Atem dient als regulierender Anker und unterstützt innere Balance und Stabilität.

  • Emotional: Gefühle dürfen wahrgenommen werden, ohne zu überfordern. Ein behutsamer Zugang zu inneren Prozessen wird ermöglicht.

  • Ressourcenorientiert: Innere Stärken, persönliche Grenzen und haltgebende Erfahrungen werden bewusst gemacht und gestärkt.

  • Bewusstheit: Durch achtsame Wahrnehmung von Körper und Atem entwickeln sich Präsenz, Vertrauen und eine vertiefte Selbstverbundenheit.

So entsteht ein geschützter Raum, in dem Heilung durch Sicherheit, Achtsamkeit und Zuwendung unterstützt wird und nachhaltiges Wohlbefinden wachsen kann.

Image by Johannes Plenio

Indikationen

​Traumasensible Körper- &Atemtherapie kann unterstützend wirken bei:

  • Stress, Erschöpfung, Burnout und anhaltender Überforderung

  • Dysregulation des Nervensystems (innere Unruhe, Anspannung, Erschöpfung)

  • Dysfunktionalen Atemmustern 

  • Folgen von belastenden oder traumatischen Erfahrungen

  • Traumatischen oder herausfordernden Geburtserlebnissen

  • Posttraumatischem Stress (PTBS) – begleitend und stabilisierend

  • Psychosomatischen Beschwerden

  • Vegetativen Beschwerden (Schlafstörungen, Verdauungsprobleme, Herz-Kreislauf-Unruhe oder Spannungsempfinden)

  • Chronischen Verspannungen, Schmerzen sowie Rücken- und Haltungsproblemen

  • Gefühl von innerer Unsicherheit oder fehlender Bodenhaftung

  • Schwierigkeiten, im eigenen Körper präsent zu sein

  • Wunsch nach mehr Selbstwahrnehmung, Stabilität und innerem Gleichgewicht

  • Schwierigkeiten in der Wahrnehmung und Abgrenzung eigener Bedürfnisse und Grenzen

  • Phasen der Neuorientierung und Veränderung (Trennung, Jobwechsel, neue Lebensabschnitte)

  • Als begleitende, körperorientierte Unterstützung zu psychotherapeutischen Prozess

EINZELBEHANDLUNG

Die Einzelbehandlung bietet einen geschützten Rahmen für eine individuelle, traumasensible Begleitung. Körper- und Atemtherapie werden dabei achtsam mit Elementen der Traumaarbeit verbunden. Im Mittelpunkt steht die Wahrnehmung des Körpers als Ressource und als Weg zu mehr Stabilität, Selbstregulation und innerer Sicherheit.

 

Gearbeitet wird mit sanfter Körperarbeit, bewusster Atemwahrnehmung und unterstützenden Gesprächsimpulsen. Der Prozess orientiert sich stets am aktuellen Erleben und am eigenen Tempo. Signale des Nervensystems werden respektiert, Grenzen werden geachtet und vorhandene Ressourcen gestärkt.

 

Die Einzelbehandlung kann helfen, Spannungen zu regulieren, den Atem zu vertiefen und den Kontakt zum eigenen Körper behutsam zu festigen. So entsteht ein Raum, in dem sich innere Balance, Präsenz und Vertrauen schrittweise entwickeln dürfen.

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